Horizont Lübeck

Mit wingwave® endlich Spaß an der Arbeit

Judith1) ist eine attraktive Frau Mitte 40. Die beiden Kinder sind auf dem Gymnasium, sie gehen immer öfter ihre eigenen Wege am Nachmittag. Vor 4 Jahren hat sie sich deshalb entschieden, in die Selbständigkeit zu gehen. Ihre Tätigkeit in der Stadtverwaltung füllte sie schon lange nicht mehr aus. Vor Jahren schon hatte sie eine Ausbildung zur Podologin absolviert. Nun wollte sie sich als Fußpflegerin selbständig machen.

Am Anfang kommen Freundinnen, Bekannte und Verwandte. Aber meist sind es Frauen in ihrem Alter - ohne große orthopädische Probleme. Mehr schlecht als recht hat sie sich über die letzten 4 Jahre gerettet. Nun steht sie an einem Punkt, an dem sie überlegt, „Soll ich weiter machen?“.

In den ersten beiden Sitzungen schaffen wir eine Basis, um gemeinsam arbeiten zu können. Am Systembrett klären wir, wie selbständig sie wirklich ist seit ihrer Selbständigkeit.

In der dritten Sitzung stoßen wir auf eine Blockade: Schon öfter hat sie sich dabei ertappt, dass sie ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn sie einen Patienten in ihrer Praxis im Keller behandelt und weiß, dass der 15jährige Sohn oder die 17jährige Tochter auch im Haus sind. „Das Schlechte Gewissen kam durch den Gedanken, `Du musst jetzt eigentlich bei Deinen Kindern sein!`“

In der vierten Stunde sehen wir uns diese Blockade genauer an. Mit dem Myostatiktest stellen wir fest, dass hinter dem schlechten Gewissen Angst steckt - Angst etwas zu tun, was ihr nicht zusteht. Ihr Mann, ebenfalls selbständig, ist der Familienverdiener, so wie früher ihr Vater. Oft hat sie in ihrer Kindheit auf das Klagen ihrer Mutter Sätze des Vaters gehört wie „Eine Mutter hat für ihre Kinder da zu sein, der Vater hat das Geld ran zu schaffen! So ist das nun mal!“ Judith merkt, wie diese Sätze sie geprägt haben. Sie ist emotional nicht sehr aufgewühlt und vom Verstand her, weiß sie auch, dass das Quatsch ist. „Aber irgendeine Stimme in mir sagt immer wieder `So muss das sein! Du bist eigentlich für die Kinder zuständig!`“

Nach nur wenigen wingwave® - Runden erkennt Judith, dass sie in den letzten Jahren nur halbherzig hinter ihrer Arbeit stand, sich nicht viel zugetraut und auch nicht besonders auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihre Erfolge konnte sie schon gar nicht würdigen. Das soll nun nach wingwave® anders werden.

In der fünften Sitzung ist Judith ganz euphorisch: In der letzten Woche haben 6 neue Patienten angerufen – so viele auf einmal hätten sich vorher noch nie gemeldet. Auch will sie sich und ihre Arbeit in einer Arztpraxis für Diabetologie und in einem Sanitätshaus vorstellen. Wir vereinbaren, uns in 6 Monaten wiederzutreffen.

Es ist kurz vor Weihnachten. Als Judith meine Praxis betritt, fällt mir sofort ihre Veränderung auf: Es kommt eine selbstbewusste, strahlende Frau auf mich zu. Sie schüttelt mir die Hand bei der Begrüßung. Es wird mir schnell klar, dies wird unsere letzte Sitzung sein. Judith hatte in der Zwischenzeit ein klärendes Gespräch mit ihrem Partner, der ihre Denkweise überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Für ihn war klar, dass Judith genauso wie er einen finanziellen Beitrag zur Versorgung der Familie leisten kann wie er. Auch haben beide mit ihren Kindern gesprochen, die ebenfalls Unverständnis zeigten, dass Judith ihre Tätigkeit bisher nicht mit gutem Gewissen nachgehen konnte. Ihre Mutter sollte auf keinen Fall eine „Glucke“ werden, die sie jeden Nachmittag behütet und jeden ihrer Schritte kontrolliert. Darüber waren sich die Jugendlichen einig.

Dieses Mal hatte wingwave® nur einen kleinen Anteil am Gesamtprozess. Aber auch hier hat es durch das Aufspüren der Blockade seine Wirkung gezeigt: Judiths Praxis läuft besser denn je. Noch im Frühjahr wollte sie sie aufgeben. Das konnte Judith am Ende Ihres Beratungs- bzw. Coaching-Prozesses gar nicht mehr verstehen.

Holen auch Sie das Beste aus sich heraus – egal ob in Familie, Beruf oder Freizeit, im Vereins- bzw. Leistungssport.

1) Name geändert

wingwave®

Startseite | Impressum | Datenschutzerklärung